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Wahlprogramm der CDU: Position zum Thema Ortsentwicklung

28. August 2026

Eine kurze Bestandsaufnahme

Vor den Toren der Hansestadt Hamburg gelegen und dennoch überwiegend ländlich, dörflich oder teilweise auch kleinstädtisch geprägt, ist Neu Wulmstorf ein attraktiver Wohnort. Zwischen dem Vogelschutzgebiet, dem alten Land und dem Regionalpark Rosengarten gelegen, gibt es hier reichlich Möglichkeiten zur Naherholung. Die überdurchschnittlich gute Verkehrsanbindung mit S-Bahn und bald zwei Autobahnen, trägt für viele zur Attraktivität bei – birgt aber gleichzeitig auch Konfliktpotentiale durch Lärm und Verkehr. Auch die Infrastruktur unserer Gemeinde kann sich durchaus sehen lassen. Zwei Bäder, zahlreiche Kindertagesstätten, ein umfassendes Schulangebot, Bücherei, Jugendzentren und zwei tolle Sportanlagen sind nur ein Teil davon.

Unser Ansinnen ist es, dieses Angebot zu erhalten und punktuell zu verbessern. Viele öffentliche Einrichtungen haben einen riesigen Sanierungsstau und es wird ein Kraftakt für unsere Gemeinde sein, diese Aufgaben zu stemmen. Daran wollen wir gern mitwirken.

Neu Wulmstorf muss wieder eine Gemeinde für alle Generationen werden

In vielen Bereichen konnten wir in der letzten Wahlperiode erfolgreich Projekte umsetzen. Indes nicht in allen.

Aus unserer Sicht fehlt es in Neu Wulmstorf vor allem an:

  • Gefördertem Wohnraum für die schwächeren in unserer Gesellschaft
  • Wohnraum für junge Familien
  • Seniorengerechter Wohnraum

Erhalt der dörflichen Strukturen

Unter dieser Überschrift versteht sicherlich jeder etwas anderes. Für uns bedeutet es unter anderem, dass junge Menschen, die in den Dörfern aufgewachsen sind, dort auch weiter wohnen können, wenn sie eine eigene Familie gründen. Sei es durch ein Eigenheim oder den passenden Mietwohnraum. Dafür müssen unsere Dörfer langsam wachsen.

Einkaufen

In der Gemeinde Neu Wulmstorf kann man grundsätzlich fast alle Bedürfnisse des täglichen Bedarfs decken. Darüber hinaus sind Einkäufe schwer bis gar nicht möglich. Der Wandel im Einzelhandel hat auch vor unserer Gemeinde nicht Halt gemacht. 

Wir sollten uns nicht vormachen, dass wir diesen Trend umkehren können. Vielmehr sollten wir alle Kraft darauf verwenden, die vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten zu stärken und deren Anliegen aktiv zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Erweiterungsmöglichkeiten, verkehrliche Anbindung und auf Parkplätze, denn der PKW wird auch zukünftig eine zentrale Rolle beim Einkauf spielen.

Gemeinsam mit den Gewerbetreibenden müssen Lösungen erarbeitet werden, denn nur gemeinsam kann es gelingen.