Bei einem Termin vor Ort hat sich Bernd Althusmann, Landtagskandidat für Neu Wulmstorf, über die Situation in Rübke informiert. Die Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke e.V. und viele Anwohner waren einer Einladung der CDU-Neu Wulmstorf gefolgt.


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Mit Recht forderten die Bürgerinnen und Bürger, dass es endlich zu einer Lösung der Verkehrsprobleme nach der Fertigstellung der A26 bis Neu Wulmstorf kommen muss. Es wurde mehr als deutlich, wie enttäuscht man von der Politik ist.

Seit dem Planfeststellungsbeschluss 2012 gibt es die Forderung der Rübker nach einer weiträumigen Umfahrung der Ortschaft.

Andreas Bartels, Vors. der AG Dorferhaltung Rübke e.V.: „2021 soll die A26 bis zur Landesgrenze Hamburg fertig sein und wird dann für viele Jahre in Rübke enden. Danach wird der gesamte Zielverkehr aus dem südwestlichen Hamburger Umland in die Hamburger Ortsteile Finkenwerder und Neuenfelde, aber auch weitgehend in den Hamburger Hafen und die Hamburger Innenstadt über die Anschlussstelle Neu Wulmstorf und durch die Ortschaft Rübke abfließen. Der Nincoper Deich ist für diese Belastungen nicht ausgelegt. Unsere Häuser stehen auf moorigem Untergrund abgesichert durch 8 Meter tiefe Pfähle und wackeln schon jetzt.“

Bild Katja Seifert: v.l. Andreas Bartels, Bernd Althusmann, Heiner Schönecke

Heiner Schönecke, MdL (CDU): Bei einem Besuch in der Ortschaft Rübke hat Minister Olaf Lies (SPD) vor der letzten Bundestagswahl versprochen, sich für die Neu Wulmstorfer Belange stark zu machen. Unter anderem machte er deutlich, dass Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen gemeinsames Handeln von Niedersachsen und Hamburg erfordern. Olaf Lies legte dar, dass er sich mit seinem Pendant, Senator Frank Horch aus Hamburg, in Verbindung setzen werde. Minister Lies und sein Kollege Horch haben es nicht geschafft den Rübkern auch nur die kleinste Hoffnung zu machen. Im Gegenteil man schiebt sich gegenseitig und anderen den Schwarzen Peter zu.“

Das Land zieht sich mit der Zusage, den Neubau einer Ortsumgehung mit Mitteln nach dem NGVFG zu fördern, somit für einen „kommunalen Lösungsweg“, aus der Affäre. Damit könnte der Landkreis die Umgehung als Kreisstraße planen und realisieren. Die Problematik besteht darin, dass die ca. 1000m lange Umfahrung über Hamburger Gebiet führen würde. Es ist bereits problematisch eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu realisieren, für eine gemeinsame Planung auf Gemeinde-, Kreis-, Länder-Ebene kann nicht funktionieren. Außer der direkten Umfahrung Rübke gibt es jetzt eine weitere Variante, die auch Neuenfelde entlasten würde. Dafür müsste Hamburg aber eine Abfahrt auf eigenem Gebiet planen.

Bernd Althusmann (CDU), Landtagskandidat für Neu Wulmstorf: „Diese Problematik muss zur „Chefsache“ gemacht werden. Das ist derzeit offenbar nicht der Fall. Bisher wurde angekündigt, aber nichts gehalten. Die amtierende Landesregierung handelt nicht. Solche Themen gehören in die gemeinsame Länderplanung. Da eine große Lösung sicher noch Jahre dauern wird, dürfen wir die kleinen Lösungen nicht aus den Augen verlieren. Eine Möglichkeit wäre eine Tonnagebeschränkung oder ein komplettes LKW-Verbot.“

 

   

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